Reparieren, informieren, diskutieren

(Auszug aus dem WNZ-Artikel) Zur Ideensammlung über die künftige Nutzung des Alten Backhauses - Stichwort "Kultur im Backhaus" oder "Kuba" - haben sich kürzlich etwa 25 Aßlarer eingefunden (wir berichteten). In den Arbeitsgruppen ging es auch um soziale Angebote.

Workshop-Leiter Karsten Müller hat dieses Thema nochmals untergliedert, denn es kamen sehr viele Vorschläge, was sich auf den beiden Etagen abspielen könnte. Unter dem Stichwort "lnter-aktions- und Selbsthilfegruppen" kam die Idee eines Reparaturcafés auf, wo man defekte Dinge wie einen Staubsauger von und mit Fachleuten reparieren lassen kann.

Ein Trauercafé und Gebetskreise hätten ebenso ihren Platz wie Anonymentreffen. Kurse zur Stärkung des Selbstbewusstseins und zur Selbstverteidigung - speziell für Mädchen - sind ein weiterer Vorschlag aus der Runde.

Beratungen und ein Bürgerbüro

Des Weiteren wurden Second-Hand-Basare für Kinderkleidung und Spielzeug, Flohmärkte, eine Tauschbörse, eine Recyclingbörse und ein sogenannter Umsonstladen genannt; Problem sind dabei aber die Lagermöglichkeiten.
Diskussionsrunden könnten im Backhaus ebenso ein Domizil finden wie eine Krabbelgruppe, ein Sprachcafé, Mütter-und-Väter-Treffen, Entlastungsangebote für Eltern, ein Rentnercafé mit Musik sowie Bewegungsangebote zur Gesundheitsförderung. Yogakurse und Sprachkurse sowie Gedächtnistraining für Senioren runden das Ideenspektrum in dieser Sparte ab.

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Karl-Heinz Sames
Stadtjugendpfleger, Dipl.-Sozialpädagoge, Dipl.-Sozialarbeiter, Anti-Aggressivitätstrainer AAT® (ISS)
Tel.: 06441 209882 karl-heinz.sames@kontakt-asslar.de